FSK & Jugendschutz
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Am Vorabend von Weihnachten setzt die Ukrainische Eisenbahn (Ukrzaliznytsia) eine Sonderfahrt ein. Mit genau diesem Zug rasen die Passagiere am 24. Dezember in den Westen der Ukraine, um rechtzeitig den Heiligen Abend im Familienkreis zu verbringen. Bedient wird die Fahrt von alten Bekannten aus dem Film „Der Zug am 31. Dezember“: dem Schaffner Mykola Iwanowytsch und seiner Tochter – zugleich Zugchefin – Olha, sowie den markanten Mitarbeitenden des Speisewagens, Pawliwna und Petrowytsch.
Die Passagiere sind einander fremde Ukrainerinnen und Ukrainer, mit ihren eigenen Sorgen, Träumen und unausgesprochenen Dingen. Verbunden sind sie nur durch ein Ziel: einen besonderen Abend mit ihren Liebsten zu verbringen.
Anna und der kleine Matwii hoffen, Weihnachten gemeinsam mit dem Vater zu feiern, der Soldat ist – doch man lässt ihn nicht in Urlaub gehen. Die Herzensbrecherin Karina träumt davon, einen attraktiven Topmanager zu verführen, doch zufällig wird ihr dabei eine ehemalige Klassenkameradin zum Hindernis, mit der alte Schulkränkungen noch immer nicht überwunden sind. Der verdiente Kunstschaffende Ihor Knjas bringt ein Kinderensemble mit, ohne zu wissen, wie er ihnen mitteilen soll, dass der Auftritt abgesagt wurde.
Doch als der Zug mitten im Schnee stehen bleibt – ohne Verbindung und ohne Hoffnung – haben die Passagiere die Wahl: sich zu ärgern oder zusammenzuhalten. Und dann beginnen die Wunder. Weihnachtslieder-Singen (Kolyaduvannja), warme Geschichten, ein echtes Heiligabendessen mit 12 Speisen und Kutja als Hauptgericht. Und der erste Weihnachtsstern am Himmel. Das ist eine Geschichte über das wichtigste ukrainische Fest, das selbst in den schwierigsten Zeiten Familien zusammenbringt, Herzen verbindet und den Glauben an echte Wunder schenkt.




